Der Weg zum Buch

Das Buch Annelena

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Erinnerung 11.04.1944

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Lesung in der Burg Frankenberg

Lesung am 10. Juni 2008 in der Burg Frankenberg.

 

Guten Abend meine Damen und Herren,

 

ich möchte dem Team vom Frankenberger Buchladen für die wunderschöne Dekoration dieses Raumes herzlich danken und freue mich, gerade an diesem historischen Ort  aus meinem Buch „Annelena“ lesen zu dürfen.

Einiges in diesem Buch ist damals vielen Menschen so oder ähnlich begegnet. Und doch handelt es sich bei "Annelena" um die eher untypische Geschichte eines Kriegskindes. Erschütternd ja, aber letztlich geht es um zwei, eigentlich sogar drei, grundverschiedene bewegende Liebesgeschichten.

 

Das Buch hat 5 Kapitel und umfasst die Zeitspanne von 20 Jahren, davon 12 Jahre im Frankenberger Viertel. Das letzte Kapitel ist eine Art Nachwort, in dem die 65-jährige Annelena, gewissermaßen im Zeitraffer, Rückschau hält auf ihre Jahre als Ehefrau und Mutter.

Aus bestimmten Gründen wurden viele Personen- und Ortsnamen geändert, jedoch gebe ich Ihnen ein paar kurze Erläuterungen, damit der Bezug zum Frankenberger Viertel sichtbar wird.

 

Die Geschichte beginnt im Haus Bismarckstrasse 170, als Annelena 5 Jahre alt ist. Wegen der heftigen Bombenangriffe wird der Bunker an der Burg Frankenberg immer mehr zum wichtigsten Zufluchtsort. Nach dem Krieg kommt es in der Café-Konditorei Franzen, Oppenhoffallee 107 zu einer folgenschweren Begegnung. 

1956 zieht Annelena mit Mutter und Schwester in die Augustastrasse 60. Während die Mutter ab 1958 im neuerbauten Kreishaus an der Zollernstrasse arbeitet, findet Annelena eine Stelle bei den Vereinigten Glaswerken im Hause Oppenhoffallee 143. Von großer Wichtigkeit ist ein möbliertes Zimmer im Hause Lothringerstrasse 103, und nicht zuletzt spielt die kürzlich geschlossene Klosterkirche St. Alfons eine bedeutende Rolle. Ihre letzten Jahre verbringt Annelenas Mutter in einer Wohnung im Hause Oppenhoffallee 15, wo sie 1974 einen Schlaganfall erleidet und stirbt.

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